Dienstag, 14. August 2007

Leinsamen

Leinsamen ist der Samen der Lein-Pflanze oder Flachs

Leinsamen ist aufgrund seines Ballaststoffgehaltes nicht nur für unsere Verdauung gut, er hat einen überaus positiven Einfluss auf unseren gesamten Körper. Und die Anwendung ist wirklich einfach!

Verwendet wird Leinsamen meist bei Verdauungsproblemen. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass der regelmäßige Verzehr von Leinsamen einen überaus positiven Einfluss auf unseren gesamten Körper hat. So konnten beispielsweise Cholesterinwerte und LDL (Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin), allgemein als „schlechtes Cholesterin“ bekannt, deutlich gesenkt werden.

Leinsamen ist gut für die Verdauung

Er enthält sehr viele wasserlösliche und nicht lösliche Ballaststoffe. Ein Esslöffel gemahlener Leinsamen enthält beispielsweise doppelt so viele Ballaststoffe wie Haferflocken. Unlösliche Ballaststoffe erleichtern die Verdauung und können helfen, Darmkrebs zu verhindern. Unterdessen können lösliche Ballaststoffe den Cholesterinspiegel senken und den Blutzucker regulieren.

Leinsamen ist gut für’s Herz

Der Omega-3 Wert ist höher ist als der von Raps oder Sojabohnen und damit ist Leinsamen eine tolle vegetarische Alternative zu Fisch, der mit seinen mehrfach ungesättigten Fettsäuren ebenfalls einen hohen Omega-3 Wert hat. Omega-3 ist bereits seit längerem bekannt dafür, Herzerkrankungen entgegenzuwirken. Es ist aber auch gerade deshalb so gesund, weil wir mit unserer Ernährung zu viel schädliches Omega-6 aufnehmen. Dieses wiederum kann das Brustkrebsrisiko erhöhen, das Immunsystem schwächen und Blutgerinnsel verursachen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6 (4:1) kann dem entgegenwirken.

Leinsamen kann Krebs vorbeugen

Der Anteil an Lignan, das sind natürlich vorkommende Pflanzenhormone, ist bei Leinsamen höher als bei jeder anderen Pflanze. Nicht nur, dass das ein antiviraler Wirkstoff ist, er hilft auch gewissen Krebsarten vorzubeugen. Diese Eigenschaft ist sogar so überzeugend, dass das National Cancer Institute, USA (NCI), Leinsamen vor kurzem dazu bestimmt hat, ihn auf diese Wirkung hin genauer zu untersuchen.

Die Zubereitung ist wirklich ganz einfach!

Seine tägliche Ration an Leinsamen einzunehmen, ist zum Glück nichts, was an Arbeit grenzt! Denn es gibt reichlich köstliche Wege um den Samen in die tägliche Küche zu integrieren. Der Samen selbst ist günstig und sollte einfach kühl und trocken aufbewahrt werden.

  • Ganze Körner
    Leinsamen sind durch eine harte Aussenschale geschützt, vor dem Verzehr sollten die Körner über Nacht in einem Glas Wasser aufgeweicht werden. Die Körner können pur oder mit Müsli und Früchten verzerrt werden.
  • Gemahlene Körner
    Die einfachste Art, Leinsamen in Speisen zu integrieren: Ersetzen Sie einfach einige Löffel Mehl durch den gemahlenen Leinsamen.

Eine Tagesration von 1 bis 2 Esslöffeln reicht vollkommen. 5 bis 6 Löffel voll hingegen sind schon eine sehr hohe Dosis. Langzeitstudien über derart hohe Dosen liegen aber noch nicht vor.

Leinsamenöl

Leinsamenöl eignet sich zwar nicht zum Kochen, kann aber in kleinen Mengen (1 Löffel pro Tag) auch auf Salate gegeben werden. Kaufen Sie nicht zu große Mengen, dieses Öl wird leicht ranzig.

Quellen: www.m-ww.de, www.bodyandsoulmag.com (letzter Zugriff Nov. 2004)

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