Mittwoch, 25. Juli 2007

Klappe halten! Warum es uns gut tun würde, weniger über unsere Probleme zu reden

interessanter beitrag aus der sz - FAZIT: Schnauze Lutscher!

"...stellt sich heraus, dass eher das umgekehrte der Fall ist: Reden kann krank machen. In einer Langzeitstudie haben amerikanische Forscher festgestellt, dass Mädchen, die viel mit ihren Freundinnen über ihre Probleme sprechen, mit der Zeit zunehmend schwermütige Tendenzen entwickeln. Wundert mich nicht sehr, denn die ganze Kommunikationsfreude hat einen Haken:
Probleme werden nämlich durch Reden nicht gelöst. Sie werden bloß größer. Jedes Mal, wenn wir unser Unglück mit irgendeiner Situation erwähnen, machen wir nicht nur den Gesprächspartner darauf aufmerksam – sondern auch uns selbst. Mit jeder neuen Reflektion gewinnt das Thema eine zusätzliche Dimension. Es schwillt in unseren Köpfen an, nimmt immer mehr Raum ein. Und scheint immer weniger lösbar."



http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/390818

4 Kommentare:

denise hat gesagt…

Ganz toll, fühle mich ertappt !!!
Na prima, werde in Zukunft immer sagen, dass alles in bester Ordnung ist ; )
Bin ein Quell der Freude sozusagen...wird aber auch irgendwie langweilig, wenn man noch nicht mal mehr bei seinen Freundinnen so richtig gepflegt jammern darf : (

sista.silk hat gesagt…

Wir sind ja Gott Sei Dank keine teenager mehr...;-)

omigerda hat gesagt…

aus dieser studie zu schliessen, wuerde ich mit meinen 53 Jaehrchen...heute in der klappse sitzen oder hammermaessige uppers bzw. downers in mich hineinfuttern muessen.
ich danke all meinen freundinnen mit denen ich kommunikativ freud und leid teilen darf

Karl Heinz hat gesagt…

Ohne anschließend zu handeln, ist jedes Gespräch für die Katz.