Mittwoch, 3. Juni 2009

Lazy day - I try to give my best!



being lazy is hard work...at least for me. trying to keep myself occupied with things that are not work-, or household related. need to take a day off. will work - will work all weekend!!!
wish there were public outdoor pools nearby - accessible!
dreaming of the dante bad in munich...miss it!!!

Montag, 1. Juni 2009

TRANSATLANTISCHER VERGLEICH

Dicke Amis, flotte Europäer?

Hüben fortschrittliche Europäer, drüben konservative Amerikaner: Diese vermeintliche Gewissheit ist nicht erst seit Barack Obamas Wahlsieg zweifelhaft. EU und USA sind sich näher, als beiderseits des Atlantiks angenommen wird - wie der Historiker Peter Baldwin in einem wissenschaftlichen Essay belegt.

Los Angeles - So schnell werden Verhältnisse auf den Kopf gestellt: Während Europa weitgehend von Konservativen regiert wird (wie in Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden, Dänemark; in Großbritannien wartet David Cameron ungeduldig auf seinen Auftritt), entdeckt Amerika "sozialistische" Politikentwürfe neu: Durch die Hintertür wird der Bankensektor verstaatlicht, die Industrie kommt in den Genuss großzügiger Subventionen, es gibt plötzlich Geld für die Sozial- und Gesundheitspolitik, die Regierung investiert in grüne Ideen und setzt ein Limit für Managergehälter fest. Ist Obama dabei, Europa auf den ureigenen Politikfeldern zu schlagen?

"Jetzt sind wir alle Sozialisten", tönte "Newsweek" bereits im Februar und schob gleich die Prophezeiung nach, dass man "mit wachsenden Transferleistungen im nächsten Jahrzehnt noch mehr wie die Franzosen" sein werde. Ein Kalter Krieger wie General Jack D. Ripper (aus Stanley Kubricks Atomkrieg-Satire "Dr. Seltsam"), der schon eine Behandlung von Trinkwasser mit Fluor als schändlichen Vorstoß des Kommunismus sah, würde sich im Grabe herumdrehen.

Wie anders sah es noch vor wenigen Monaten aus. Da hatte Bush junior mit seiner Politik - im Alleingang in den Krieg zu ziehen, sich internationalen Abkommen nicht zu unterwerfen, die ökologische Krise kleinzureden - die orthodoxe Meinung beiderseits des Atlantiks bestätigt, dass zwischen Amerika und Europa ein Graben klafft, der immer größer wird. Und tatsächlich ist es auch schwer, aus solchen festen Bahnen wieder herauszusteuern. Es galt jedenfalls lange als Binsenwahrheit des politischen Diskurses, dass zwischen Amerika und Europa Welten liegen.

Amerika wird "europäisch"

Mit dieser These, dass der Atlantik nicht nur Kontinente trennt, geht die Begründung einher, dass es tatsächlich fundamentale Unterschiede zwischen Amerikanern und Europäern gibt. Als Gegensätze werden in der Regel benannt:

  • Amerika glaubt an den freien Markt, Europa hat den Kapitalismus zwar akzeptiert, versucht aber seine Exzesse abzumildern.
  • Sozialpolitik findet in Amerika einfach nicht statt - oder fällt im Vergleich zu Europa mickrig aus.
  • Weil Amerika kein gescheites Gesundheitssystem für alle hat, leben die Menschen schlechter und sterben früher.
  • Weil der Markt die Regeln diktiert, kümmert sich Amerika kaum um die Umwelt.
  • Die sozialen Gegensätze in den USA sind schärfer, weshalb Kriminalität dort auch ein größeres Problem darstellt.
  • Europäische Gesellschaften sind säkular; in Amerika dagegen glauben mehr Menschen an Gott - und sie räumen der Kirche im öffentlichen Leben mehr Raum ein.

Die Gesellschaften an den gegenüberliegenden Ufern des Atlantiks sind also offenbar entlang mehrerer Bruchlinien getrennt: Wettbewerb versus Kooperation; Individualismus versus Solidarität; Autonomie versus Zusammenhalt. Das klingt alles sehr bekannt - aber ist es deshalb auch wahr? Mit der Regierung Obama rückt das Land wieder nach links, und es scheint, als wäre der Atlantik schmaler geworden oder - wie US-Konservative schäumen - die Amerikaner "zu europäisch". Letzteres Argument benutzen Obamas Kritiker von der Rechten überhaupt gerne als Waffe im politischen Kampf. Aber waren die Gegensätze zwischen Europa und den USA überhaupt jemals so groß, wie behauptet wird?

Ein Weg, diese Frage zu beantworten, ist der Blick auf das offizielle Zahlenmaterial. Natürlich lassen sich nicht alle Unterschiede an Hand von Zahlen ablesen. Doch die Statistik gibt uns einen ersten Überblick über das Terrain - und bietet die Möglichkeit, zuverlässige Vergleiche anzustellen. Nehmen wir also vier Bereiche unter die Lupe: die Wirtschaft, die Sozialpolitik, die Umwelt und den Bereich, der sich am schwierigsten in Zahlen abbilden lässt - die Fragen der Religion und kulturellen Werte.

Die Materiallage lässt auf jeden Fall zwei Schlüsse zu, so viel kann man schon vorweg sagen: Zum einen ist Europa kein homogener Kontinent. Die Bandbreite der Unterschiede selbst innerhalb der Nationen Westeuropas (auf die wir uns bei diesem Vergleich konzentrieren werden) ist viel größer, als allgemein angenommen wird. Und zweitens liegen die Vereinigten Staaten - von wenigen Ausnahmen abgesehen - genau in diesem Spektrum. Entweder besitzt Europa also keine einheitliche eigene Identität, oder aber die USA sind genauso europäisch wie die Europäer. Tatsächlich sind Europa und die USA Teil einer gemeinsamen Kultur, die wir als "den Westen" oder die "Atlantische Gemeinschaft" bezeichnen.

Mehr Armut in Europa?

Alle Welt weiß, dass die wirtschaftlichen Gegensätze innerhalb der amerikanischen Gesellschaft größer sind als in Europa, mit einer deutlicheren Schichtenbildung zwischen Arm und Reich. Und das stimmt im Großen und Ganzen auch. Die Verteilung des Einkommens ist in den USA tatsächlich ungerechter als in Europa. Ein Beispiel aus dem Jahr 1998: Da erzielte das reichste Prozent der amerikanischen Bevölkerung 14 Prozent des nationalen Einkommens, während die Großverdiener in Schweden nur auf sechs Prozent kamen.

Bei der Konzentration von Vermögen ergibt sich allerdings schon ein anderes Bild. Im Jahr 2000 besaß das eine Prozent der Superreichen in den USA 21 Prozent des Gesamtvermögens. Europa meldete im gleichen Zeitraum noch krassere Zahlen: In der Schweiz nennt das eine Prozent der wohlhabenden Elite 35 Prozent des Vermögens sein Eigen; in Schweden, das immerhin als Hort des Egalitarismus gilt, liegt der Anteil wie bei den Amerikanern bei 21 Prozent. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass der schwedische Gesetzgeber den massiven Transfer von Vermögen ins Ausland erlaubt, dann dürfte es den reichen Schweden wohl doppelt so gut gehen wie ihren amerikanischen Artverwandten.

Wie sieht es bei der Armut aus - ist das nicht ebenfalls ein Ausdruck dieses Missverhältnisses bei Einkommen und Vermögen? Wenn die Ungleichheit größer ist, muss die relative Armut schon per Definition größer sein. Aber die absolute Armutsquote zeigt uns wieder ein anderes Bild: Wenn man als Maßstab für Armut ein Leben nimmt, das mit der Hälfte des Durchschnittseinkommens in den ursprünglichen sechs EG-Staaten haushalten muss, dann erkennen wir, dass viele europäische Nationen im Jahr 2000 einen höheren Prozentsatz an armen Menschen aufwiesen als die USA.

Und zwar nicht nur bei den Mittelmeeranrainern, sondern auch in England, Irland, Frankreich, Belgien und in den Niederlanden. Das amerikanische Arbeitslosengeld, in den europäischen Medien gerne verspottet, ist in Wirklichkeit höher als in vielen EU-Ländern: Griechenland, Großbritannien, Italien und Island geben pro Kopf weniger für Arbeitslosigkeit aus als die USA.

Im zweiten Teil der Serie lesen Sie morgen auf SPIEGEL ONLINE: Die Stärken der Familienpolitik in den USA - und warum Amerikaner belesener als Europäer sind.

Mehr Zahlen: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-42975.html#backToArticle=627909


BBQ






sonntag abend kamen fursts + nadya + yves zum grillen vorbei...

Des & Joels Hochzeit













schoene hochzeit. tolle location (montauk club brooklyn). gute stimmung. essen ein bisschen mager. drinks super....muss los...busy

Samstag, 30. Mai 2009

Rehearsal Dinner




hier in den usa wird die hochzeitszeremonie am abend vor der trauung mit allen brautjungfern etc. geprobt. robert ist eine von joels "brautjungfern". anschliessend ging es zum dinner in ein restaurant in park slope und danach zum 'trinken' in die union hall. nette kneipe!

nadya und yves sind aus canada zurueck und haben gestern auf oscar aufgepasst.
ich bin totmuede und oscar ist hellwach... nicht wirklich bereit zum mittagsschlaf. so, jetzt muss ich meinen alabasterkoerper in mein hochzeitsoutfit pressen...
heute wird dann 'in echt' geheiratet

Stellas Geburtstagsparty






zu joels hochzeit sind kempers aus chicago angereist. susan, scott, stella und dylan haben es sich bei susans eltern gemuetlich gemacht und erstmal gemeinsam mit allen koreanischen cousins and cousinen stellas dritten geburtstag nachgefeiert..mit burgers und cupcakes!

Mittwoch, 27. Mai 2009

"Männer leben besser, wo Frauen das Sagen haben"

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,627103,00.html

Der Arzt und Journalist Ricardo Coler lebte mehr als zwei Monate bei den matriarchalisch organisierten Mosuo in Südchina. Männer besitzen dort keine Autorität, Gewalt gibt es nicht. "Frauen dominieren auf andere Art", sagt der Forscher im Interview mit SPIEGEL ONLINE.

SPIEGEL ONLINE: Herr Coler, Sie kommen aus Argentinien, wo machohaftes Gebaren nicht eben unbekannt ist. Was haben die zwei Monate im Matriarchat bei den chinesischen Mosuo mit Ihnen gemacht?

Coler: Ich wollte wissen, was in einer Gesellschaft passiert, in der die Frauen bestimmen, wo es lang geht. Wie ticken Frauen, wenn sie bereits von Geburt an durch ihre gesellschaftliche Stellung alles bestimmen? Wir Männer wissen, was ein Mann ist, das kriegen wir schnell zusammen, aber - was macht eine Frau aus? In dem Punkt bin ich übrigens nicht klüger geworden.

SPIEGEL ONLINE: Haben Sie bei den Mosuo das Paradies der Feministinnen gefunden?

Coler: Ich hatte erwartet, auf ein umgekehrtes Patriarchat zu treffen. Aber damit hat das Leben der Mosuo absolut nichts zu tun. Frauen dominieren in einer anderen Art und Weise. Wenn Frauen herrschen, ist es Teil ihrer Arbeit. Ihnen gefällt es, wenn einfach alles läuft und es der Familie gut geht. Die Idee, Vermögen anzuhäufen oder viel Geld zu verdienen, kommt ihnen einfach nicht in den Sinn. Kapitalakkumulation scheint eine männliche Triebfeder zu haben. Nicht umsonst sagt der Volksmund, der Unterschied zwischen einen Mann und einem Jungen ist der Preis seines Spielzeugs.

SPIEGEL ONLINE: Wie lebt es sich für einen Mann im Matriarchat?

Coler: Männer leben besser, wo die Frauen das Sagen haben: Du bist für fast nichts verantwortlich, du arbeitest viel weniger und du bist den ganzen Tag mit deinen Freunden zusammen. Jede Nacht bist du mit einer anderen Frau zusammen. Und obendrein kannst du für immer bei deiner Mutter leben. Die Frau bedient den Mann, und das in einer Gesellschaft, in der sie bestimmt und über das Geld verfügt. Im Patriarchat arbeiten wir Männer mehr im Job und waschen zumindest ab und zu die Teller ab. In der reinen Form des Matriarchats wie bei den Mosuo darfst du es nicht. Wo sich eine Frau ihrer dominanten Stellung sicher ist, haben solche archaischen Rollenmuster keine herrschaftsbezeugende Bedeutung mehr.

SPIEGEL ONLINE: Was hat Sie am meisten erstaunt?

Coler: Dass in der matriarchalen Gesellschaft keine Gewalt existiert. Ich weiß, das gleitet schnell in eine Idealisierung ab - jede menschliche Gesellschaft hat ihre Probleme. Aber den Mosuo-Frauen leuchtet einfach nicht ein, warum Konflikte mit Gewalt gelöst werden sollen. Da sie bestimmen, streitet niemand. Schuld- oder Rachegefühle kennen sie nicht, es ist einfach eine Schande, sich zu streiten. Sie schämen sich dafür, und es droht ihnen dann sogar der Verlust ihres sozialen Ansehens.

SPIEGEL ONLINE: Und wenn es für ein Problem keine Lösung gibt?

Coler: Dann wird jedenfalls nicht gestritten. Die Frauen bestimmen, wo es lang geht. Manche tun es etwas bestimmter, manche etwas freundlicher. Es sind starke Frauen, die klare Anweisungen erteilen. Von einem Mann wird erwartet, dass er es eingesteht, wenn er mit einer Sache nicht fertig geworden ist. Er wird nicht ausgeschimpft oder bestraft, sondern behandelt wie ein kleiner Junge, der seiner Aufgabe nicht gewachsen war.

SPIEGEL ONLINE: Werden die Männer zur Unfähigkeit erzogen?

Coler: Für die Mosuo-Frauen sind Frauen die effektiveren und verlässlicheren Menschen. Dennoch sagen sie: Die "ganz großen" Entscheidungen, also etwa eine Maschine oder ein Haus zu kaufen oder eine Kuh zu verkaufen, die treffen die Männer. Männer taugen für diese Art von Entscheidungsfindung und für körperlich harte Arbeit. Auch die offizielle staatliche Autorität im Dorf, der Bürgermeister, ist ein Mann. Ich bin mit ihm durch das Dorf spaziert - niemand hat ihn gegrüßt, niemand hat ihn beachtet. Als Mann besitzt er keine Autorität.

SPIEGEL ONLINE: Wie funktioniert diese Rollenverteilung im Liebesleben?

Coler: In der matriarchalen Gesellschaft sind Liebe und Erotik allgegenwärtig. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen beiden. Es werden ständig doppeldeutige erotische Witze gerissen. Immer will dich jemand einer Frau präsentieren und immer ist eine Frau da, die dich anlächelt. Wie gesagt, es sind sehr starke Frauen, die Anweisungen erteilen und die dich anschreien, als wärst du taub. Aber wenn es um das Verführen geht, dann wandeln sie sich komplett. Die Frauen geben sich schüchtern, schauen auf den Boden, singen leise vor sich hin, werden rot. Und sie lassen uns Männer glauben, wir seien es, die die Frauen auswählen und erobern. Dann ist man eine Nacht zusammen. Am nächsten Morgen geht der Mann, und die Frau macht weiter wie bisher.

SPIEGEL ONLINE: Also ist es das Paradies der freien Liebe?

Coler: Das Sexualleben der Mosuo ist sehr ausgeprägt, sehr aktiv, die Partner werden häufig gewechselt. Aber die Frauen entscheiden, mit wem sie die Nacht verbringen. Ihr Anwesen hat ein Haupttor. Jede erwachsene Frau wohnt dort in einem kleinen Häuschen. Die Männer wohnen zusammen in einem größeren Haus. An allen Haustüren ist ein Haken angebracht und alle Männer tragen Hüte. Wenn ein Mann eine Frau besucht, hängt er seinen Hut an den Haken. So wissen alle, dass diese Frau männlichen Besuch hat. Und kein anderer klopft an. Sollten sich eine Frau verlieben, dann empfängt sie nur diesen Mann und der Mann kommt nur zu dieser Frau.

SPIEGEL ONLINE: Was macht einen Mann für eine Mosuo-Frau attraktiv?

Coler: Wenn sie mit einem Mann reden können, Sex haben und ausgehen, dann sind sie verliebt. Für sie ist die Liebe wichtiger als die Partnerschaft. Sie wollen verliebt sein. Der einzige Grund, mit einer anderen Person zusammen zu sein, ist Liebe. Heiraten oder mit einem Mann eine Familie gründen, das interessiert sie nicht. Und wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Sie bleiben nicht zusammen wegen der Kinder oder des Geldes oder sonst etwas.

SPIEGEL ONLINE: Gibt es bei den Mosuo das Konzept der Heirat, der Ehe?

Coler: Ja, den Kindern wird sogar damit gedroht, 'Wenn du nicht brav bist, dann verheiraten wir dich'. Die Kinder kennen Verheiratetsein als Horrorgeschichte. Mich haben sie gefragt, wie wir das machen. Ich sagte: Mann trifft Frau, sie verlieben sich, haben Kinder und leben ihr ganzes Leben zusammen. Ah, sagten sie, das muss toll sein. Und du weißt, sie lachen sich darüber kaputt, dass wir ständig etwas wiederholen, von dem wir selbst wissen, dass es nicht funktioniert.

SPIEGEL ONLINE: Dürfen wir fragen, ob Sie Ihren Hut auch an einen Haken gehängt haben?

Coler: Eine Frau wollte ein Kind von mir haben. Ich sagte ihr, nein, ich kann kein Kind mit dir haben, du lebst hier in China und ich in Argentinien. 'Na und?', war die Reaktion. Die Kinder bleiben ohnehin bei der Mutter. Ich sagte, ich kann keine Kinder haben, die ich nie sehen kann. Sie hat nur gelacht, als nähme ich die Sache zu ernst. Wenn sie Kinder haben, sind es ihre Kinder - der Mann spielt dabei keine Rolle

SPIEGEL ONLINE: In der chinesischen Gesellschaft haben Söhne immer noch einen höheren Stellenwert als Töchter - ist das bei den Mosuo umgekehrt?

Coler: Eine Familie ohne Töchter ist eine Katastrophe. Zudem geht es diesen Familien wirtschaftlich schlechter, denn es sind die Frauen, die mit dem Geld umgehen können. Eine Familie hat 15 bis 20 Angehörige. Allerdings gibt es auch kleine Familien mit fünf, sechs Angehörigen. Sie können bis zu drei Kinder haben. Das ist außergewöhnlich in China, wo der städtischen Bevölkerung nur ein Kind und auf dem Land zwei Kinder erlaubt sind. Aber die rund 25.000 Mosuo haben den Status einer ethnischen Minderheit, und deshalb sind ihnen drei erlaubt.

SPIEGEL ONLINE: Haben die Mosuo eigentlich ein Wort für "Vater"?

Coler: Doch, es gibt ein Wort, aber kein Konzept für das, was nach unseren Vorstellungen ein Vater sein sollte. Dessen Aufgaben übernehmen die Mutter oder die Familie. Oftmals wissen die Frauen nicht, von welchem Mann sie geschwängert wurden. Also wissen auch die Kinder nicht, wer ihr leiblicher Vater ist. Für die Frauen ist es ohnehin nicht wichtig, da die Männer wenig arbeiten und kaum über materielle Werte verfügen. Wichtig ist die Familie, und von der trennen sie sich nie.

Dienstag, 26. Mai 2009

Radtour




Frueh uebt sich...


...als 'big brother'. mit emma im garten.

Oscar's 'neues' Zimmer




alles weiss macht der mai...